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Wir sind ein unkonventioneller und anerkannten Verein.
Aktiv werden gegen die Umweltzerstörung und versuchen
unsere Landschaft vor Ort zu erhalten und wieder herzustellen
sind unsere Ziele.
Die Schwerpunkte unserer Aktivitäten sind einerseits
der klassische Naturschutz (wie z.B. Erhalt und Pflege
von Biotopen, Bau und Pflege von Nistkästen etc.), andererseits
der Kampf gegen Naturzerstörung jeglicher Art.
Dazu gehörte und gehört u.a. die Verhinderung unsinniger
Straßen-bauvorhaben. Deshalb waren wir auch in der Aktionsgemeinschaft
gegen den Bau der B483n von Anfang an aktiv.
Wir setzen uns auch für den Erhalt des Stadtteils Linderhausen
und gegen das dort geplante Gewerbe-gebiet ein. Dabei
mischen wir uns auch in die kommunalpolitischen Entscheidungsfindungen
ein.
Durch unsere Mitgliedschaft in der LNU (Landesgemeinschaft
Natur-schutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V.) erlangten
wir § 29 Charakter und sind somit berechtigt Stellungnahmen
zu Bebauungen etc. abzugeben.
Diese Arbeiten und verschiedene Gutachtertätigkeiten haben
in den letzten Jahren stark zugenommen. Durch unsere frühzeitige
Mitarbeit konnten z. B. eine Reihe von Wiederherstellungs-
bzw. Ausgleichsmaßnahmen deutlich verbessert werden (
z.B. auch beim Ausbau der A1).
Inzwischen ist die AGU ein von allen politischen Parteien
und anderen Organisationen aner-kannter Verein und wird
immer wieder um Rat gefragt. So sind wir auch im Landschaftsbeirat
vertreten, wo wir nach jahrelanger Arbeit, zusammen mit
den anderen Naturschutzverbänden im Kreis, die Effektivität
dieses Gremiums entscheidend verbessern konnten.
Auch in der Biologischen Station des EN-Kreises ist ein
AGU-Vertreter im Vorstand.
Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt für uns ist die
Aufklärung der Bevölkerung.
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Diverse Ausstellungen und Kam-pagnen im Rathaus, Kreishaus
und der Sparkasse, Informations-stände und Mitmachaktionen
zählen ebenso zum Repertoire der AGU, wie die Zusammen-arbeit
mit anderen Umweltver-bänden und Gruppen.
Zu unseren Arbeitsbereichen gehört auch die Wiederherstellung
von Teichen und anderen Biotopen.
Ein Highlight und besonders hervorzuheben ist sicherlich
unser 5,7 ha großes Grundstück am Tannenbaum. Aus einer
ehe-maligen Ackerfläche entwickelten wir seit 1989 ein
Biotopverbund-system mit einer stetig zuneh-menden Artenvielfalt.
In den letzten Jahren kamen zwei weitere eigene Flächen
hinzu. Außerdem betreuen wir noch weitere Flächen.
Wir legen auch besonders viel Wert auf die Zusammenarbeit
mit Schulen, Vereinen und Kinder-gärten. Wir erhoffen
uns davon die Bildung von Natur- und Umwelt-bewusstsein
bei den nach-wachsenden Generationen.
Sehr beliebt sind unsere "Mitmachaktionen", die mehrmals
im Jahr stattfinden. Hierbei geht es darum praktische
Biotoparbeit zu leisten. Für starkes Interesse sorgen
auch unsere Führungen, die mehrmals im Jahr angeboten
werden (z.B. Kräuterwanderungen). Im
Winter veranstalten wir zudem regel-mäßig
Vorträge zu unterschied-lichen Themen.
Seit 2000 initiiert das
Magazin GEO bundesweite Arten-zählungen. Auch wir führen
seitdem jährlich am "Tag der Artenvielfalt", Bestandsaufnahmen
durch. Diese Daten sind wichtig, um Bestände zu überwachen
und Schutzmaßnahmen einzuleiten, wie z.B. die Realisierung
des Naturschutzgebietes Weberstal, an der die AGU maßgeblich
beteiligt ist.
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