Ökologie und Hundehalter

Wer kein Verständnis für die Vorgänge in unserer Natur hat, verursacht ungewollt Probleme. Einen Hund in einem stehenden Gewässer schwimmen zu lassen oder seinen Hund nicht unter Kontrolle zuhaben, sind die gravierendsten Fehlverhalten.

Reh auf dem Grundstück "Am Tannenbaum" in Schwelm

Reh auf dem Grundstück „Am Tannenbaum“ in Schwelm

Warum, möchte ich hier erläutern, in der Hoffnung, dass doch der eine oder andere Hundehalter einsieht, dass nur ein vernünftiges Miteinander die Rechte der Natur berücksichtigt.

Das Schwimmen in den frei zugänglichen Teichen (Wolfsbecke und Schwelmewald) hat dazu geführt, dass diese Teiche seit einigen Jahren tot sind. Kein Frosch, kein Molch, keine Kröte kann sich hier entwickeln weil der Laich dauernd gestört wird. Noch vor wenigen Jahren waren diese Teiche Kinderstuben für den Nachwuchs in Hülle und Fülle.

Im Winter, wenn das Wild (besonders Rehe) jede Energie zum Überleben benötigt, ist jede Störung eine Katastrophe. Oft bemerkt der Hundehalter nicht, was sein frei laufender Hund anrichtet. Er muss nicht einmal das Wild aufscheuchen, sein Geruch reicht schon, das Tier zu beunruhigen. Mehrmalige Beunruhigung reicht, um die Energiereserven zu erschöpfen.

Im Frühling, der Zeit des Nachwuchses, ist die Beunruhigung ebenso schädlich. Der Hundehalter sollte sich entsprechend verhalten und seinen Hund an der Leine halten. Nebenbei bemerkt, verderben die unvernünftigen Hundehalter den anderen auch den guten Ruf! 

Filed Under: Aktuelles

Über den Autor: Michael Treimer

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